Ratschläge für Sauna-Neulinge – vom Sauna-Profi

Moin liebe Saunafreunde,

wir alle haben einmal mit dem Saunabaden angefangen. Nicht immer hatten wir dabei gleich alles richtig oder zumindest „günstig“ gemacht. Nun möchten wir Ihnen gerne wertvolle Ratschläge mitgeben, sodass Sie das Bad mit dem höchsten Genuß und den besten Wirkungen ohne jede Einschränkungen erleben können.

Gewöhnen Sie sich nach und nach an die Hitze

Es ist möglich, dass Sie eine gewisse „Eingewöhnungszeit“ benötigen. Nicht jeder Körper spielt sogleich richtig mit. Haben Sie Sorge vor der Hitze – vielleicht wegen Ihres Herzens -, so denken Sie nur daran, dass sogar Leute, die einen Infarkt hinter sich haben, mit de Sauna behandelt werden, damit sei keinen neue bekommen! Angst haben ist bei der Sauna ebenso unbegründet wie ungünstig; denn die Sauna allein kann Ihren Puls antreiben. Betreten Sie die Sauna, nachdem Sie sich (bei sonst trockenem Körper) das Gesicht kalt angefeuchtet haben.

Nicht die Höhe der Temperatur, sondern die Zeit belastet das Herz. Gehen Sie deshalb hinauf auf die mittlere Bank. Wenn Sie ganz ruhig verweilen, nicht herumturnen und auch nicht reden, sind 10 min dort ganz ungefährlich. Auf jeden Fall nicht kürzer als 8 min, weil sonst Sie nicht richtig durchgewärmt sind.

Je weiter unten Sie in der Kabine sitzen desto weniger Temperaturen herrschen dort

Schwitzen Sie zunächst wenig so denken Sie an den verdunsteten Schweiß (und nur er hat Ihre Haut gekühlt – fühlen Sie einmal Ihre Kniekehle). Schwitzen übt sich mit 6 bis 10 Bädern ein. Nach der Hitze vergessen Sie die frische Luft nicht. Der Körper braucht unbedingt Sauerstoff. Keine Sorge vor Erkältungen, wenn es draußen friert oder regnet oder schneit. Erkältung ist unmöglich nach einem Saunagang- Stört Sie im Luftbad der Schweiß auf der Haut, so gießen Sie sich doch vorher kurz, aber natürlich kalt ab.

Schwitz-Übungen macht den Meister – 6 bis 10 Mal ein Saunabad

Sollten Sie meinen, dass Sie das kalte Wasser über den ganze Körper zu Anfang nicht vertragen, so duschen Sie zunächst einmal lauwarm, aber nicht ganz warm wie bei der Vorreinigungsdusche. Lassen Sie aber dann kaltes Wasser über Hände, Unter- und Oberarme sowie über die Füße, Beine bis hinauf zu den Oberschenkeln und vor allem auch über das Gesicht laufen. Bei den nächsten Saunabesuchen gießen Sie immer mehr vom Rumpf kalt ab, bis Sie das klate Wasser schließlich an der Brust und vor allem dem Rücken gerne haben.

Auf jeden Fall brauchen die Haut, die Blutgefäße der Haut und ihre sensiblen Nerven eine kalte Abgießung, wenn Sie aus dem Luftbad zurückkommen. Das Tauchbecken muss nicht sein, der kalte Guss – ja!

Vergessen Sie nicht: nach jedem Kaltwasser das warme Fußbad.

Sollten Sie noch Zweifel haben, vielleicht, eil Sie ernstlich krank sind, so sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelten Arzt über die Sauna.

Weitere Tipps und Infos finden Sie auf folgendem Sauna-FAQ.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Gartenfreunde

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