Weihnachten Traditionen und Bräuche

Weihnachten Traditionen und Bräuche

Bald schon steht das fest der Liebe wieder vor der Tür. Hierzu gehören Nelkenduft, Lebkuchen und Tannenbäume. Mit einem Mal sind überall in den Geschäften die ersten Weihnachtsdekorationen zu sehen, in den Einkaufszentren sind Weihnachtslieder zu hören und es beginnt vor allem an den Wochenenden das große Menschentreiben in den Einkaufsstraßen. Mit Weihnachten sind viele Traditionen verbunden. Bräuche zu Weihnachten gibt es deshalb viele.

Weihnachtsbaum dekorieren
Der Weihnachtsbaum darf bei keinem Feste fehlen!

Der Weihnachtsbaum

Zu den bekanntesten und beliebtesten Traditionen gehört zum Fest der Weihnachtsbaum. Dieses Brauchtum an Weihnachten seinen Ursprung im Rheinland um das Jahr 1800. Zu dieser Zeit wurden die ersten Lichterbäume in den Wohnzimmern aufgestellt. Im Vergleich zur heutigen Zeit wurde dieser Baum mit buntem Papier und mit Äpfeln geschmückt. Heute bekommt einen Weihnachtsbaum den besten Platz im Wohnzimmer, wo dieser mit bunten Kugeln, Lichterketten und anderen weihnachtlichen Dingen geschmückt wird. Traditionelle Weihnachen werden in unseren Kreisen mit einem solchen Baum gefeiert.
Es gibt weltweit wohl kein anderes Symbol, welches mit dem Weihnachtsfest so eng verbunden ist wie der Christ- bzw. der Weihnachtsbaum. Dennoch ist dieser Brauch noch recht jung im Vergleich mit der mehr als 2.000 Jahre zurückliegenden Geburt von Jesus Christi. Dies ist seit jeher der Grund für das Weihnachtsfest.
Martin Luther und weitere Reformatoren erklärten einst den Weihnachtsbaum zur damaligen Zeit zum Symbol der Protestanten an Weihnachten. Zudem gehörte die Weihnachtskrippe lange Zeit lediglich zu einer katholischen Weihnacht.

Die Weihnachtsgeschenke

Weihnachtsgeschenke
Weihnachten ohne Geschenke? Für manche undenkbar. Denken Sie frühzeitig an Ihre Käufe!

Viele Menschen stellen sich immer die Frage, was ein Weihnachtsbaum ohne irgendwelche Geschenke ist. Bereits im 21. Jahrhundert war dieser ohne Weihnachtsgaben unvollständig. Daher gehören die Geschenke zu Weihnachten mittlerweile zu den typischen Traditionen zum Fest wie der Baum. Jedoch begann dieser Brauch bereits vor der eigentlichen Handlung des Schenkens. Generell begannen diese Traditionen schon in der Adventszeit beim Suchen und beim Kaufen der Weihnachtsgeschenke. Mittlerweile kommen hierbei jedes Jahr stattliche Summen zusammen, dass der Online- und der Einzelhandel in jener Zeit des Jahres ein Umsatzhoch erleben. Traditionelle Weihnachen sind heute mit teuren Geschenken verbunden. Bräuche zu Weihnachen sind immer mit den Geschenken vereinigt.

Für Kinder ist Weihnachten, vor allem wegen der Geschenke eine der aufregendsten Zeiten im ganzen Jahr. Eventuell kommt hier auch der erste Schnee dazu und es wird daheim in der warmen Stube sehr kuschelig und sie bleiben zum Lernen und Spielen eher zu Hause, anstatt in der kalten Luft draußen zu toben. So ist für die Kinder Weihnachten die lang ersehnte Zeit für schöne Weihnachtsgeschenke. Um den Kindern nun eine große Freude zu bereiten, gibt es für die Eltern viele Geschenkideen, die auf den Wunschzettel stehen.
Vom Kuscheltier über Piraten bis hin zum Rucksack für den Sport bleiben hierbei keine Wünsche offen. Bräuche zu Weihnachen Sind für Kinder stets die Geschenke.
Ob nun Oma oder Opa, Kollegen oder Geschäftskunden – wenn vor allem die kleinen Geschenke die Freundschaft erhalten, dann ist an Weihnachten eine der optimalen Möglichkeiten, solche Präsente zu verschenken. So finden sich vor allem in Netz interessante Informationen für Mitarbeiter, Geschäftskunden und Arbeitskollegen. Auch ein toller Adventskalender in der Vorweihnachtszeit ist eine sehr gute Idee. Persönliche Geschenke zu Weihnachten können auch Grußkarten zum Fest sein. Weihnachtsbräuche sind daher zumeist mit kleineren Geschenken verbunden.

Der Gottesdienst an Heiligabend

Gottesdienst weihnachten heiligabend
Ein Gang zum Gottesdienst an Heiligabend ist für viele Tradition. Viele Kirchen bieten hier abwechslungsreiches Programm an, ob für Kinder oder Erwachsende – es ist für jeden etwas dabei!

So manch ein Fan mag die Weihnachtszeit, denn generell gibt es immer einige interessante Klassiker, die jedes Jahr wieder im Fernsehen gezeigt werden. Ob „Der kleine Lord“ oder „Kevin allein zu Haus“, hier ist für jeden Liebhaber ein Filmerlebnis zu Weihnachten dabei. Jedoch nicht alle Menschen genießen die Weihnachtstage nur vor dem Fernseher. Es gibt auch viele Fans, die am Heiligen Abend vor der Bescherung und vor dem Festmahl den Gottesdienst in der Kirche in der Stadt oder im Ort besuchen.

Plätzchen backen in der Adventszeit

Plätzchen bachen
Auch das Plätzchen backen ist für Weihnachten der Klassiker!

Wer sich voll und ganz auf Weihnachten einstimmen will, verwandelt die heimische Küche in der Weihnachtszeit in eine Weihnachtsbäckerei. So gehört das Backen von Zimtsternen, Plätzchen und Lebkuchen bei vielen Menschen zu den bekannten Traditionen in der Zeit vor Weihnachten. Das Schöne hierbei ist, dass der Brauch auch ein leckeres Ergebnis zum Genießen und Naschen hervorbringt.

In der Adventszeit Kekse zu backen ist eine lange Tradition und wird daher in vielen Familien jedes Jahr gepflegt. So wird in der Adventszeit der Plätzchenteig gerührt, die Kekse mit kleinen Formen ausgestochen und diese süßen Leckereien werden danach in den Ofen geschoben.
Sehr viele Familien leiten mit dem Backen von Plätzchen die Vorweihnachtszeit erst so richtig ein. Im Radio werden Weihnachtslieder gespielt und im gesamten Haus riecht es nach diesem süßen und leckeren Gebäck. Dann heißt es für alle Familienmitglieder, dass das Schlemmen und Genießen vollzogen werden kann. Vor allem die leuchtenden Augen der Kinder sind für die Eltern ein gutes Zeugnis bei der Schlemmerei.
Bereits Mittelalter waren Weihnachtskekse eine Art Kraftnahrung, um mit fettreicher Ernährung durch den Winter zu kommen. Aber wie nun kam es zu der Tradition der Plätzchen für Weihnachten? Hierzu gibt es unterschiedliche Erklärungen. Die keltische Tradition reicht hierbei am weitesten zurück. Zur Zeit der Wintersonnenwende, die am 21. Dezember stattfindet, stellten die Menschen Brote aus Honig und aus Getreide her, um diese ihren Göttern zu opfern. Daher hatten diese Fladen zumeist Tiergestalten. Auf diese Weise opferten die Menschen die Tiere symbolisch, ohne ihren Stall leeren zu müssen. Jedoch gibt es noch andere Erklärungen. Die mittelalterlichen Klöster galten einst als Erfinder der Bäckerei an Weihnachten. Diese hatten die finanziellen Mittel, um sich teure Gewürze zu beschaffen, die aus dem Orient kamen und die sie zu Weihnachtsplätzchen verarbeiteten. Das Plätzchenbacken hat also bereits vor Weihnachten Tradition.

Der Adventskalender

Adventskalender
Die Vorfreude steigt, vor allem bei den Kleinen, wenn Tag für Tag der Adventskalender geleert wird und sich das Fest nähert!

Für die Kinder unter den Familienmitgliedern ist das Zählen der verbleibenden Tage bis zum Heiligabend am 24. Dezember ein ganz eigenes Spektakel. Daher sorgt der klassische Adventskalender jeden Tag für eine leckere Überraschung. Zumeist handelt es sich hierbei um eine Süßigkeit aus Schokolade. Heute gibt es auch viele Modelle der Adventskalender, die für die verschiedenen Geschmäcker gedacht sind.
Seit Jahrzehnten soll der Adventskalender den Kindern die Wartezeit auf den Weihnachtstag versüßen. Dieser Klassiker ist immer ein Kalender mit Süßigkeiten, die in weihnachtliche Formen eingegossen worden sind. Jedoch geht es heutzutage auch moderner und origineller. Daher reicht Angebot an themenbezogenen und außergewöhnlichen Adventskalendern. Für die Kinder und auch für Erwachsene gibt es inzwischen im Handel eine Vielzahl an Angeboten, in denen noch mehr enthalten ist, als Schokolade.

Stiefel für den Nikolaustag putzen

Nikolaus Stiefel
Am 05. Dezember muss der Stiefel geputzt werden, damit am 06. Dezember auch der Nikolas diesen fühlen kann!

Vor der Bescherung an Heiligabend gibt es für viele Kinder eine kleinere Bescherung am 06. Dezember. Der beliebte Nikolaustag geht heute bereits mit einer langen Tradition einher. Daher putzen die Kinder am 05. Dezember sorgsam ihre Schuhe oder Stiefel, die vor die Zimmer- oder Haustür gestellt werden, sodass der Nikolaus sie mit kleinen Geschenken befüllen kann.
Dieser Brauch in der Nikolausnacht stammt schon aus dem Mittelalter. Zu jener Zeit warfen die Eltern den Kindern einfach die Geschenke zu. Dies passierte stets in Abhängigkeit von den Guttaten des Bischofs Nikolaus. Hier geschah eine echte Begebenheit. So hatten drei arme Schwestern Klumpen aus Gold zum Fenster hereingeworfen. Das Problem an der Art der Verteilung war die schlaue Fertigkeit, der älteren Geschwister, diese zu fangen. Um nun auch den Jüngeren eine Chance einzuräumen, wurde dazu übergegangen, die Geschenke in mitgebrachte Behälter zu füllen. Wenn es keine überschüssigen Schalen und Schüsseln gab, griffen arme Familien einfach auf Socken oder die Schuhe zurück. Weil nun auf glänzende und saubere Schuhe sehr gönnerhafte Spenden folgten, ist das Reinigen der Schuhe auch heute noch ein Teil dieses Brauchs. Daher stellen die Kinder am 5. Dezember ihre Stiefel vor die Tür. Der Nikolaus kommt dann über Nacht und am anderen Morgen finden sie hierin kleine Geschenke und Süßigkeiten, wenn die Stiefel ordentlich geputzt worden sind. So ist der Nikolaus von einem Haus zum anderen gegangen und hat diese Kleinigkeiten in den Stiefeln versteckt. Dieser Nikolaustag hat also schon vor Weihnachten Tradition. Dieser Tag ist einer der schönsten Weihnachtsbräuche.