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Holzratgeber

Holz und Mensch

Eine Erfolgsgeschichte.

Der Mensch lebt und arbeitet. Holz tut dies auch. In Europa – so ist es durch die Archäologie erwiesen - beherrschten die Menschen schon vor 300 000 Jahren das Feuer. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind der Mensch und das Holz eine unzertrennliche Verbindung eingegangen. Vielleicht aber ist die Verwendung des Holzes als Werkzeug zum Graben oder Jagen noch älter als seine Nutzung als Brennstoff. Wir Menschen heute spüren noch diese in uns wohnende Vertrautheit zum Werkstoff Holz und umgeben uns gerne mit ihm – im Wohnbereich und natürlich auch im Garten.

Bevor es los geht: „Holz lebt!“

„Holz lebt. Holz arbeitet.“, so sagt der Volksmund und meint damit, dass jedes Stück Holz ein Stück lebendige Natur ist. Um – besonders im Außenbereich – jahrelang Freude am Holz zu haben, ist ein bisschen Wissen aus dem Holzlexikon nötig. Der Werkstoff Holz ist Basis vieler unserer hier vorgestellten Produkte. Wir bieten Ihnen Ideen und Systeme aus MEGANO® Bangkirai, Sibirischer Lärche und Nadelholz. Während MEGANO® Bangkirai und die Sibirische Lärche ohne weitere chemische Imprägnierung im Außenbereich eingesetzt werden können – siehe Seite 11 – müssen Nadelhölzer für den Außenbereich einen Extraschutz erhalten.

WIR SCHÜTZEN DAS HOLZ DURCH DIE KESSELDRUCKIMPRÄGNIERUNG

In diesem modernen Verfahren werden unter hohem Druck Salze in das Holz gepresst. So entsteht eine dauerhafte, äußere Schutzhülle gegen Schädlinge oder holzzerstörende Pilze. Ein zusätzlicher Schutzanstrich ist so nicht mehr nötig (siehe auch rechts). Bei Sägeschnitten und an den Bohrlöchern geht dieser oberflächliche Schutzmantel allerdings verloren. Bitte lasieren Sie daher diese Stellen während des Einbaus! Weitere natürliche Eigenschaften des Holzes lernen Sie auf der rechten Seite kennen.

Spannungsrisse durch die Holztrocknung

Holz ändert durch klimatische Einflüsse und die dadurch bedingte Aufnahme und Abgabe von Wasser seine Dimensionen. Bei besonders schneller Trocknung kann es zu Rissen in der Oberfläche kommen. Dies ist eine natürliche Erscheinung des Werkstoffes Holz, kann daher von uns bei der Herstellung nicht ganz ausgeschlossen werden und stellt keinen Mangel dar (*gemäß DIN 4074).

Harzaustritte oder Harzgallen

Weiche oder harte Harzaustritte – sogenannte Harzgallen oder Harztaschen – können bei Nadelhölzern vorkommen. Sofern diese im Gehbereich auf Bodendielen oder an optisch wichtigen Stellen auftreten, können Sie diese zum Beispiel mit einem im Fachhandel erhältlichen Entharzer entfernen. Trockenes Harz entfernen Sie am besten mit einem Stechbeitel.

Äste in der charaktervollen Oberfläche

Während unser MEGANO® Bangkirai zum Beispiel beinahe astfrei ist, neigen unsere heimischen Nadelhölzer zu einem lebhaften Astbild. Äste gehören zu ihrem Charakter, wobei das Astbild der Kiefer deutlicher ist als das der Fichte. Da Äste zum Holz gehören, stellt ihr Auftreten ebenso keine Mangelerscheinung dar wie auch Risse in den Ästen (*gemäß DIN 4074)!

Ausblühungen von grünlichen Imprägniersalzen

Bei der Kesseldruckimprägnierung werden zum Schutz der Holzoberfläche Salze in das Holz gepresst. Diese Imprägniersalze reagieren mit Holzinhaltstoffen und können an einigen Stellen „ausblühen“. Diese ungefährlichen, grünlichen Salzkristallisierungen verblassen im Laufe der Zeit.

Unterschiedliche Farbspiele auf dem Holz

Holz ist ein Naturprodukt. Da ist es verständlich, dass unterschiedliche Partien auch unterschiedliche Farben aufweisen. Aber auch auf einem einzelnen Stück Holz stellen unterschiedliche Farbnuancen keinen Reklamationsgrund dar. Die Farbunterschiede begründen sich zum Beispiel in der Pigmentierung des Holzes. Im Laufe der Zeit gleichen sich die Stellen jedoch durch Witterungseinflüsse farblich an.

Dunkle Stellen auf der Oberfläche

Die dunklen Stellen auf der Holzoberfläche haben ihren Ursprung in der Markröhre, die den Baum durchzog. Wie auch die Äste und die charaktervollen Maserungen gehören auch diese Erscheinungen ebenfalls zum Naturwerkstoff Holz und sind besonders bei Nadelhölzern nicht auszuschließen. Ihr Auftreten bedeutet keinen Mangel (*gemäß DIN 4074).

Stockflecken und leichter Schimmelbefall

Verfahrensbedingt wird bei der Kesseldruckimprägnierung viel Wasser in das Holz gepresst. Besonders in der warmen Jahreszeit kann es bei frisch kesseldruckimprägniertem und somit feuchtem Holz zu Schimmelbefall und Stockflecken kommen. Dies ist jedoch nur oberflächlich und beeinträchtigt die Qualität und Haltbarkeit des Holzes nicht. Mit einem Tuch oder einer Wurzelbürste können diese „Schönheitsflecken“ nach dem Trocknen des Holzes entfernt werden. Tipp: Sprühen Sie die betroffenen Stellen vor der Reinigung mit einem chlorhaltigen Reiniger ein.

Raue Stellen auf der Oberfläche

Damit Sie ein hochwertiges Produkt erhalten, fertigen wir mit größtmöglicher Sorgfalt. Doch auch modernste Technik und hochwertige Hobel und Fräser können insbesondere an Rundungen und Kappschnitten, in Astbereichen oder bei quer zur Faserrichtung des Holzes verlaufenden Bearbeitungen das Auftreten von rauen Stellen auf der Holzoberfläche nicht verhindern! Wir bitten Sie, diese Stellen ggf. eigenhändig nachzuarbeiten.

Ein Wort zu den Pflege- und Schutz-Lasuren

In einem natürlichen Alterungsprozess vergraut das Holz im Laufe der Zeit; die Oberfläche „verbrennt“ durch die UV-Strahlung. Zur optischen Aufwertung können Sie das Holz daher lasieren. Ihr Farbenfachmann berät sie hierzu gerne. Vermeiden Sie trotzdem auf jeden Fall stehende Nässe und dauerhaften Erdkontakt (bei Lärche und Nadelholz), um Holzfäule zu vermeiden.

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