Gartenhaus Dämmung in 4 Schritten

Gartenhaus Dämmung in 4 Schritten

Gartenhaus Dämmung, aber richtig: Unsere Schritt für Schritt Anleitung zum selber machen

Im Sommer, wenn die Tage heiß werden, ist auch das Klima dank Gartenhaus Dämmung angenehm kühl. Im Winter dagegen ist es wärmer und kuscheliger. Außerdem schützt eine gute Gartenhaus Dämmung den Innenbereich vor Feuchtigkeit und Schimmel. Das ist besonders dann wichtig, wenn Sie Strom im Gartenhaus verlegt haben. Mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Gartenhaus effektiv schützen. So fällt Ihr Aufenthalt im Garten deutlich komfortabler aus. Das tolle ist, dass Sie auch als Laie problemlos eine Gartenhaus Dämmung anbringen können.

Wenn Sie Ihr Gartenhaus vor Witterung optimal schützen wollen, dann ist eine solide Dämmung notwendig. In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie eine richtige und solide Gartenhaus Dämmung einbauen.

Inhalt

  1. Welche Gründe sprechen für eine Dämmung im Gartenhaus?
  2. Schritt für Schritt Anleitung – Gartenhaus richtig dämmen
    1. Fußboden im Gartenhaus dämmen
    2. Dach vom Gartenhaus dämmen
    3. Gartenhaus Dämmung für Innen- und Außenwände
    4. Türen und Fenster isolieren

Welche Gründe sprechen für eine Dämmung im Gartenhaus?

Sie möchten Ihr Gartenhaus dämmen und fragen sich, ob sich der Aufwand eigentlich lohnt? Wir sagen ja! Denn folgende Gründe sprechen für eine Dämmung im Gartenhaus:

  • die Wärme bleibt im Gartenhaus
  • Gartenhaus Dämmung schützt vor Kälte im Winter
  • Dämmung schützt vor Schimmel und Witterung
  • Feuchtigkeit wird abgewiesen

Zu dämmen lohnt sich also in jedem Fall, um die Freude an Ihrem Gartenhaus zu verlängern. Und das unabhängig davon, ob Sie das Gartenhaus für die Lagerung von Gartengeräten oder zum Wohnen nutzen. Da Sie durch die Gartenhaus Dämmung zu hohe Luftfeuchtigkeit vermeiden, sinkt nämlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Gartengeräte rosten. Im Winter sorgt die Isolierung im Holzgartenhaus dafür, dass die Wärme im Haus bleibt und nicht in den Garten entweicht, was sich auch für die Überwinterung von Pflanzen anbietet.


Schritt für Schritt Anleitung – Gartenhaus richtig dämmen

Zum dämmen benötigen Sie Werkzeug und eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Sie sollten also folgendes Werkzeug bereit halten:

  • Spaxschrauben
  • Tacker
  • Akkuschrauber
  • Mundschutz
  • Stichsäge zum Zusägen von Holzteilen

Wenn Sie nun alles an Werkzeug beisammen haben, kann das Dämmen im Gartenhaus losgehen!


Schritt Nr. 1: Fußboden im Gartenhaus dämmen

Aus dem Erdreich gelangt über den Fußboden sehr viel Kälte ins Gartenhaus. Daher ist es entscheidend, den Boden zu dämmen. In den meisten Gartenhäusern findet man lediglich Bodenplatten aus Beton oder aus Zement, die nicht ausreichend isolieren.

Zuerst errichten Sie aus Profilholzbrettern eine Verkleidung für den Bodenschutz. Das Holz sollte mit einer Schutzfarbe behandelt werden. Unter die Unterkonstruktion der Dielen legen Sie eine Dämmschutzfolie aus, geben eine Dämmstofffüllung darauf und verarbeiten dann eine weitere Folie. Die Füllung kann z.B. mit Styropor erfolgen. Die Bodendielen befestigen Sie nun über dem neu ausgelegten Isoliermaterial.

Gartenhaus Dämmung - Fußbodendielen von oben

Tipp: Wenn Sie effektiven Schutz gegen Schimmel erhalten wollen, dämmen Sie den Boden mit einer diffusionsoffenen Folie.


Schritt Nr. 2: Dach vom Gartenhaus dämmen

Die Dachdämmung ist ebenso wichtig wie eine vernünftige Bodenisolierung. Denken Sie daran, dass das Dämmmaterial eine Stärke dicker sein sollte als die Stärke der Dachbretter. Die Latten vom Dach dienen als Gerüst für die Dämmung. Wenn Sie verhindern möchten, dass die Feuchtigkeit aus dem Gartenhaus nach draußen gelangt empfehlen wir eine Dampfsperre unter dem Dach zu montieren. Die Dachbretter verbinden Sie mit Nut und Feder. Sollte das Gartenhaus-Dach einen Zwischenboden aufweisen, führen Sie einen kleinen Schlauch ein und spritzen damit das Dämmmaterial ein. Bauen Sie gerade erst Ihr Gartenhaus auf, bietet sich die Verwendung von Dämm-Matten für die Isolierung an.

Gartenhaus Dämmung - Holzdachschindeln

Schritt Nr. 1 und Nr. 2 knapp zusammengefasst: Alles für die Dach- und Bodenisolierung

  • Styropor ist kostengünstig und bietet sich ideal für den Fußboden an
  • Verwenden Sie für den Boden Dämmunterlagen
  • Profilholzbretter bieten einen zusätzlichen Schutz und sollten mit Holzschutzfarbe behandelt werden
  • Bitumendachplatten dienen der Dämmung des Dachs und sind am besten mit einer Dampfsperre zu kombinieren

Schritt Nr. 3: Gartenhaus Dämmung für Innen- und Außenwände

Als nächstes kommt die Dämmung der Wände. Für eine gründliche Isolierung der Hauswände eignet sich ein Mehrschichtsystem. Die Isolierung der Innen- und Außenwände ist gerade für das Heizen entscheidend. Grundsätzlich gilt: Je dichter die Isolierung, desto höher ist auch der Schutz.

Die Außenwände können Sie perfekt mit Styropor dämmen. Das Material wird an den Wänden angebracht. Danach verschalen Sie die Wände mit Gipskartonplatten. Holz eignet sich ebenso für die Verkleidung. Beachten Sie bitte beim Verlegen der Isolierung, dass keine Feuchtigkeit eindringt. Weiterhin empfehlen wir eine Imprägnierung für das Gartenhaus, da es vor Nässe und Schimmel schützt. Eine Isolierung für das Gartenhaus kann problemlos bis zu einer Dicke von 5 cm verbaut werden. Styropor gibt es schon ab einem halben Zentimeter Stärke. Ergeben sich zwischen den Platten Rillen, verschließen Sie diese mit Silikon.

Gartenhaus Dämmung - Hände halten Akkuschrauber an Gartenhaus Wand

Für die Dämmung der Innenwände eignen sich Materialien wie Holzwolle oder Mineralwolle. Hanffasern kommen ebenfalls in Frage. Diese Materialien zeichnen sich durch ihre Feuerfestigkeit aus und lassen sich hervorragend mit Holz kombinieren. Denken Sie daran, dass für einen optimalen Luftaustausch zwischen der Schalung und dem Dämmmaterial ein Luftspalt bleiben muss. Dieser hat auch positive Wirkungen auf die Isolation.

Schritt Nr. 3 zusammengefasst: Alles für die Isolierung der Außen- und Innenwände

  • Materialien wie Styropor eignen sich für das Dämmen der Außenwände
  • Materialin wie Mineralwolle eignen sich für das Dämmern der Innenwände
  • Mit Gipskartonplatten oder Holz verschalen Sie die bereits gedämmten Wände
  • Eine gute Imprägnierung ist im Garten wichtig
  • Rillen und Fugen lassen sich mit Silikon verschließen
  • Luftspalt zwischen Schalung und Gartenhaus Dämmung beachten

Schritt Nr. 4: Gartenhaus Dämmung – Türen und Fenster isolieren

Um das Gartenhaus wetterfest zu machen, müssen alle Bereiche im Gartenhaus gut gedämmt sein. Fenster und Türen gehören ebenfalls zu den Wärmeleitern und müssen daher ebenso isoliert werden wie der Boden, die Wände oder die Decke. Denn durch die Fenster und Türen gelangt schließlich ebenso Wärme nach draußen und Feuchtigkeit ins Innere. Lassen Sie diesen Schritt als auf keinen Fall aus, sonst war die übrige Dämm-Arbeit am Gartenhaus fast umsonst.

Schließen Sie Fugen mit Silikon. Wenn Sie den Rahmen zusätzlich isolieren möchten, greifen Sie zu Dichtungsband. Eine Doppelverglasung der Fenster ist ein großer Vorteil, wenn es um die Wärmeisolierung geht.

Zusammengefasst: Alles für die Isolierung der Fenster und Türen

  • Dichtungsband für Fenster und Türen zum Versiegeln
  • Silikon zum Verschließen der Fugen
  • Achten Sie beim Kauf auf Isolierglas in Fenstern und Türen

Tipp: Wer ökologisch handeln möchte, sollte darauf Achten, dass in den Dämmmaterialien des Gartenhauses keine chemischen Bindemittel, Klebstoffe oder anderen synthetischen Stoffe vorkommen.


Gartenhaus Zubehör?

Sie brauchen noch Zubehör für Ihr Gartenhaus, wie Türen, Fenster oder Ähnliches. Dann empfehlen wir Ihnen unser großes Gartenhaus-Zubehör.


Noch kein eigenes Gartenhaus?

Sie besitzen noch kein eigenes Gartenhaus? Dann sollten Sie jetzt unser großes Angebot ansehen!


Sind noch Fragen zur Gartenhaus Dämmung offen geblieben?

Unsere Fachberater stehen Ihnen gerne hilfreich zur Seite.

Mo-Fr 9:00 – 17:00 Uhr